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Schauspielhaus

Schauspielhaus im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Jährlich 15 Premieren von
der Tragödie bis zur Parodie

Nostalgie. Das geschwungene, gedrungene Schauspielhaus des Architekten Bernhard Pfau kontrastiert heftig mit seinem Nachbarn, dem 95 m hohen, schlanken und kantigen Drei-Scheiben- Haus. Trotzdem stehen beide Bauten exemplarisch für eine Ästhetik ohne menschliches Maß. Das Bürohaus sieht aus wie ein Hochregal und der Musentempel wie eine Wehrburg. Auch das führte bei der Eröffnung des Theaters 1970 zu gewalttätigen Protesten. Unter der Parole „Bürger in das Schauspielhaus – schmeißt die fetten Bonzen raus“ forderten die Demonstranten eine offene „Kultur für alle“. Heute bringt das Ensemble jährlich bis zu 15 Premieren von der antiken Tragödie bis zur zeitgenössischen Parodie heraus. Bespielt werden das Kleine und das Große Haus, bei Sonderproduktionen die Tiefgarage und auch die Tankstelle vor dem Haus, das Theatermuseum sowie die Alte Paketpost am Hauptbahnhof. Dazu kommen mit den bisher erfolgreichsten Inszenierungen die beiden Kinder- und Jugendbühnen in der Münsterstraße. Die Kulturverwaltung NRW erhofft sich von jedem neuen Intendanten, dass er dem Haus wieder zu dem Weltruhm verhilft, den es in den 50er Jahren unter Gustaf Gründgens und danach unter Karl-Heinz Stroux schon einmal hatte.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Bernhard Pfau Gustaf Gründgens Karl-Heinz Stroux

 

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