Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Radschlägerbrunnen

Radschlägerbrunnen im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Radschlagende Kinder sind
das Wahrzeichen der Stadt

Düsseldörflich. Sicher ist nur, dass die Kinder das Radschlagen „erfanden“, als die Stadt Ende des 19. Jh. mit ihren Ausstellungen ein Millionen Publikum anzog. Statt zu betteln, schlugen sie „För eene Penning!“ ihr Rad. Da dies für eine Tradition zu banal klang, wurde die Poesie nachgeliefert. Danach feierten die Düsseldorfer schon ihre Stadterhebung 1288 durch unbändiges Radschlagen. Oder: Sie ahmten damit einen Jungen nach, der das Eheglück Jan Wellems rettete, indem er sich als Ersatzrad unter die Hochzeitskutsche spannte. Oder: Die lustigen Düsseldorfer trösteten so bereits Jan Wellems unglückliche Braut. Tatsächlich erhob erst die Ausstellung „Schaffendes Volk“ von 1937 den alten Betteltrick mit einem Wettbewerb zur Kulturtat. Daran erinnerte man sich 1971. Seitdem messen sich immer im Juni über 500 Kinder auf der Kö im Radschlagen. Auf Gullydeckeln, Türklinken und Brunnen gibt es die Radschläger schon länger. Die Einweihung des Burgplatz-Brunnens löste 1954 ein schweres kommunalpolitisches Erdbeben aus. Seine plattdeutsche Inschrift zitiert den düsseldörflichsten aller Düsseldorfer, Hans Müller-Schlösser, in einem Buchstaben nicht ganz korrekt. Das galt als unverzeihliche Beleidigung!


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Radschläger-Turnier betteln Kinder Burgplatz Jan Welllem

 

Spaziergang Altstadt
(bitte auswählen)
Radtour Hafen und Oberkassel
(bitte auswählen)
Spaziergang Kö und Ehrenhof
(bitte auswählen)
Radtour Stadtrand
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: