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Platt Scholl

Platt Scholl im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Letztes Biotop für das
bedrohte Düsseldorfer Platt

Dialekt. Was den Kölnern ihre Kölsch-Akademie, ist den Düsseldorfern ihre Hans-Müller- Schlösser-Akademie – ons Scholl för Düsseldorwer Platt. Als Gründung des Mundartfreunde Düsseldorf e.V. bietet sie seit 1987 Kurse zum Erlernen der heimischen Mundart an und lädt zu Veranstaltungen und Stadtrundgängen ein, bei denen Düsseldorfer Platt gesprochen wird. Besucht werden diese Veranstaltungen fast nur von älteren Menschen, denn im Alltag spricht in Düsseldorf heute niemand mehr Platt. Soweit es überhaupt noch lebt, hat es sich dem Kölschen angenähert und bis auf wenige eigenständige Worte auf einen Sprachklang reduziert. Gepflegt wird es nur noch im Karneval, im Namen von Kneipen und in den Speisekarten einiger Restaurants. Und dann wird es, wie die Kneipennamen „Ohme Jupp“ (Onkel Jupp) oder „En de Hött“ (entlegener Winkel), oft nicht einmal mehr von den Einheimischen verstanden. Wenigstens von den Jungen nicht. Damit steht die Akademie auf ziemlich verlorenem Posten. Ihr Namensgeber ist der Düsseldorfer „National-Dichter“ Hans Müller-Schlösser (1884 –1956). Sein 1913 uraufgeführter „Schneider Wibbel“ hat den Düsseldorfer Altstadt-Dialekt einst literaturfähig und weithin bekannt gemacht.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Hans-Müller-Schlösser-Akademie Kölsch-Akademie Mundart Dialekt rheinisch

 

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