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Neanderkirche

Neanderkirche im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Nach ihrem Pfarrer wurden
die Urmenschen benannt

Urmenschen. Erst eine Bombe räumte 1943 den Blick von der Bolkerstraße auf die Neanderkirche frei. Bis dahin war sie eine verbaute Innenhofkirche. Schuld daran waren die unübersichtlichen Konfessionsverhältnisse unter Jan Wellem, die erst 1682 durch einen Vergleich zwischen ihm und dem Großen Kurfürsten geregelt wurden. Danach durften sich auch die Reformierten in Düsseldorf eine Kirche bauen, wenn sie das Auge eines Katholiken nicht beleidigte, also nicht an einer Straße oder einem Platz stand. 1687 war die Kirche fertig. Sie ist damit die Urkirche der Düsseldorfer Protestanten. Dass es mal eine reformierte Kirche war, sieht man an ihrem kargen Schmuck und der seitlichen Kanzel immer noch. Besonders beliebt sind ihre sommerlichen Orgelkonzerte und ihre Jazz-Gottesdienste. An Urmenschen erinnert die Neanderkirche erst seit 1916, denn da wurde sie nach Joachim Neander benannt. Das war ein früherer Pfarrer der Kirche und ein berühmter Kirchen-Komponist. Um ihn zu ehren, war bereits ein Teil des Düsseltales nach Neander benannt worden. Und in diesem Neanderthal fanden italienische Kalksteinbrecher 1856 die Knochen einer frühen, bis dahin unbekannten Menschenart – die Knochen des Neanderthalers.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Neandertal Kalksteinbrecher reformierte Kirche Jazz-Gottesdienst

 

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