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Marx-Haus

Marx-Haus im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Erster deutscher Büroturm
mit gotischem Krönchen

Persil. Das Wilhelm-Marx-Haus des Architekten Wilhelm Kreis war bei seiner Fertigstellung 1924 eines der ersten deutschen Hochhäuser und markierte einen Wendepunkt im Streit um die Frage, ob Deutschland auch im Städtebau den „kulturlosen“ Amerikanern alles nachmachen müsse. Immerhin fanden die Zeitgenossen den Bau so aufregend, dass er für einige Zeit zum beliebtesten Postkarten-Motiv der Stadt wurde. Wilhelm Kreis, damals Direktor der Kunstakademie, war einer der bedeutendsten Architekten der ersten Hälfte des 20. Jh. und ist heute nur deshalb vergessen, weil er sich um einen Ausgleich zwischen Tradition und Moderne bemühte. So lässt die traditionelle Fassade seines Hochhauses nicht auf den modernen Stahlbeton dahinter schließen, und das Backstein- Maßwerk seiner Turmkrone würden Puristen heute einen misslungenen Rückgriff auf das Mittelalter nennen. Seit 1931 wirbt Henkel auf dem Dach mit einer Leuchtreklame für Persil – Düsseldorfs bekanntester Exportschlager und Deutschlands meistverkauftes Waschmittel. Tagsüber verschwindet die Schrift hinter dem Maßwerk. Und wenn sie abends mal nicht wieder auftaucht, dann beschweren sich die Düsseldorfer. So haben sie sich an das Bild gewöhnt.


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Tags

Wilhelm Kreis gotisch Henkel Leuchtreklame Persil

 

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