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Kunsthalle

Kunsthalle im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Die Karyatiden erinnern an
die alte Kunsthalle von 1881

Brutalismus. An die im Krieg zerstörte, spätklassizistische Kunsthalle von 1881 erinnern heute nur noch die vier Karyatiden (weibliche Säulenfiguren) Richtung Andreaskirche. Sie trugen einst das kolossale Portal der alten Galerie. Den Neubau von 1967 nennt die Kunsthallen-Verwaltung inzwischen selbst ein „selten gewordenes Zeugnis brutalistischer Fertigteil-Architektur“. Trotzdem stellten sich Ende der 90er Jahre Kunstfreunde ihrem Abriss entgegen und setzten eine Modernisierung durch. Von Anfang an sind im Gebäude das Museum Kunsthalle und – mit separatem Galerieraum – der 5.000 Mitglieder zählende Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen untergebracht. Ohne eigene Sammlungen stellen beide Institutionen die zeitgenössische Kunst der Region und ihre universellen Bezüge in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. In der abstrakten Vogelskulptur „Habakuk“ des Rheinländers Max Ernst vor der Halle deutet sich dies bereits an. Der Anspruch des Hauses sind freche und experimentelle Ausstellungen. So kontrastiert man die „Eingeborenen“ auch schon mal mit zeitgenössischen Chinesen. Der „Salon“ im Rücken der Karyatiden gilt übrigens als letzte echte Künstlerkneipe der Stadt, prominente Gäste inklusive.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Karyatiden Kunstverein Habakuk Max Ernst Künstlerkneipe Salon

 

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