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Keramik-Museum

Keramik-Museum im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Schönster Scherbenhaufen
der Welt im Palais Nesselrode

Scherben. Wenn man in Düsseldorf etwas bewirken will, sollte man sich an Laurenz Heinrich Hetjens orientieren. Der technische Direktor einer Glasmanufaktur hatte der Stadt 1906 eine große Keramiksammlung und dazu ein beträchtliches Vermögen hinterlassen und dafür den Bau eines Museums mit seinem Namen gefordert. Tatsächlich bekam er, was er wollte, und das auch noch in Rekordzeit. Der Grund: Hetjens hatte für den Fall, dass Düsseldorf zögert, das Erbe anzutreten, Köln als Erbnachfolger eingesetzt. Heute ist das Hetjens mit seinen einmaligen Beständen so etwas wie das Welt- Keramik-Museum. Auf 8.500 m² zeigt es Irdenware, Steinzeug, Fayence und Porzellan von den Anfängen der Keramikherstellung bis in die Gegenwart aus allen Kulturen und Epochen. Anatolische Irdenware aus dem 6. Jt v. Chr. bildet die älteste Fundgruppe. Prunkstück der Sammlung ist die Fliesenkuppel eines islamischen Heiligengrabs. Und am besten bestückt ist man naturgemäß mit rheinischen Scherben. Der zeitgenössischen Keramik gelten viele Sonderausstellungen. Untergebracht ist das Hetjens- Museum im „Palais Nesselrode“. Das zerbombte Haus wurde 1964 nach den Plänen von 1775 wieder errichtet und bekam 1994 einen Anbau.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Hetjens Glasmanufaktur Irdenware Steinzeug Fayence Porzellan

 

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