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Kaufhaus Tietz

Kaufhaus Tietz im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) „Grande Dame“ unter den
Düsseldorfer Einkaufstempeln

Grand Dame. Mit ihrer imposanten Reformstilfassade ist die Galeria Kaufhof die „Grande Dame“ unter den Düsseldorfer Einkaufstempeln. Mit drei Lichthöfen und äußerst großzügig gestalteten Verkaufsräumen galt das Kaufhaus bei seiner Eröffnung 1909 als einer der mondänsten Konsumtempel der Zeit. Von all der Pracht standen 1945 nur noch drei Außenwände. In einem 200 m² großen Bretterverschlag dazwischen lief der Verkauf wieder an. 1948 gab es schon 1.000 m² Verkaufsfläche, 1952 9.000 m², und mit 16.000 m² und einem neuen Parkhaus war das Warenhaus 1960 endgültig wieder aufgebaut. Heute präsentieren seine 450 Mitarbeiter auf 21.000 m² trendige Mode und Lifestyle- Produkte. Bauherr des Kaufhauses war Leonhard Tietz, der 1879 mit einem kleinen Textilgeschäft in Stralsund angefangen hatte. Schnelle und hohe Umsätze mit günstigen und sofort zahlbaren Festpreisen – das war das Erfolgsrezept in einer Zeit, als man noch um die Preise feilschte und dann auch noch oft auf Pump einkaufte. Der Düsseldorfer Kaufhaus-Neubau war schon Tietz´ dritter und markiert den Anfang der Entwicklung zur Kaufhaus-Kette. Das revolutionierte den Einzelhandel und brachte das Kleinbürgertum gegen den Juden Tietz auf.


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Tags

Galeria Kaufhof Reformstil Kaufhaus Leonhard Tietz Jude

 

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