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Kaiserpfalz

Kaiserpfalz im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Rastplatz für Reisekönige
und kaiserliche Zollfestung

Romantik. Die Kaiserpfalz in Kaiserswerth – das klingt majestätischer als es der Ort wohl jemals war. Denn im Mittelalter gab es über 400 solcher Pfalzen, und das waren meist nur Gutshöfe. Immer einen Tagesritt voneinander entfernt, dienten sie den „dauerdienstreisenden“ Königen als Herberge. In der Kaiserswerther Pfalz wollte 1062 auch der 11jährige König Heinrich IV. übernachten. Doch der Kölner Erzbischof (wer sonst?) ließ ihn kidnappen und zwang die Mutter, Kaiserin Agnes, ihm ihre Macht zu übergeben. Die meterdicken Mauern der heutigen Ruine erinnern an den Ausbau der Pfalz zur Festung für die Eintreibung des Rheinzolls unter Kaiser Barbarossa. Später legte einer der vielen bergischen Grafen Adolf den Rheinarm, der die Pfalz bis dahin zur Insel machte, einfach trocken. An der Eroberung der Burg über das Wasser war er zuvor mehrfach gescheitert. Zum Verhängnis wurde der Feste schließlich die Zugehörigkeit zu Köln, das wiederholt mit Frankreich gegen den Kaiser kämpfte. Nachdem die Reichstruppen die Burg eingenommen hatten, befahl der kaisertreue Kurfürst Jan Wellem 1702 den Abriss der Anlage. Ihre Reste dienen heute im Sommer als Kulisse für Konzerte, Lesungen und andere Events.


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Tags

Kaiserswerth Pfalz König Heinrich IV. Barbarossa Rheinzoll Festung

 

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