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Johanneskirche

Johanneskirche im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Evangelische Hauptkirche
mit preußischen Denkmalen

Preußen. Der Martin-Luther-Platz ist Düsseldorfs preußischster Ort. Gleich nach dem Anschluss des Rheinlands an Preußen 1815 hatte König Friedrich Wilhelm III. die Vereinigung von Lutheranern und Reformierten durchgesetzt und den Protestanten damit ein neues Selbstbewusstsein beschert. Dafür steht die Johanneskirche, auch wenn das von zwei Schinkel-Nachfolgern errichtete Gotteshaus erst 1881 fertig wurde. Bis heute ist es die größte evangelische Kirche der Stadt und dient mit einem Straßen- Café und Angeboten wie Evensong, Sunday Special oder Bibelkursen als City-Kirche für Jedermann. Sehenswert sind vor allem die gläserne Hochkanzel und die Gebetswand. Nach dem Abstieg Düsseldorfs von der Residenzstadt eines Großherzogtums zum preußischen Provinznest, ging es ab Mitte des 19. Jh. durch die Industrialisierung wieder aufwärts, besonders rasant nach der Reichseinigung unter Kaiser Wilhelm I. und Otto von Bismarck. Deshalb setzte das Düsseldorfer Bürgertum dem Kaiser 1896 ein Denkmal und seinem Kanzler 1899. Nachdem beide Denkmäler erst woanders standen und nach 1945 mit Rücksicht auf die Briten ganz aus dem Stadtbild verschwanden, kehrten sie in den 60er Jahre hierher auf den Platz zurück.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Lutheraner Reformierte Protestanten Kaiser Wilhelm I. Bismarck.

 

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