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Jan Wellem

Jan Wellem im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Wird bis heute verehrt,
wie kein anderer Landesvater

Hoch zu Ross. Was Max Emanuel für München, August der Starke für Dresden und Friedrich der Große für Berlin ist, das ist Jan Wellem (Johann Wilhelm II., 1658 –1716) für Düsseldorf – ein Barockfürst, der die Stadt prägte. Er förderte Musik und Kunst, baute die erste Oper und die erste Gemäldegalerie, sammelte alles, was kunstvoll und prächtig war, holte die Meister jedweder Künste und Gewerke an seinen Hof, gab den Zünften Arbeit, ließ die Verkehrswege ausbauen, erleichterte den Handel, unterstützte den Bau von Kirchen und Klöstern und gewährte auch den Protestanten und Juden eigene Gotteshäuser. Dazu feierte er gerne, war stolzer Schützenkönig und sorgte für seine Untertanen. Bis heute wird er deshalb in Düsseldorf verehrt wie kein anderer Landesvater vor oder nach ihm. In Bronze gegossen steht er hoch zu Ross auf dem Marktplatz mitten im Leben der Düsseldorfer. Und wenn die es, wie im Karneval, mal wieder besonders toll treiben, dann klettert die Jugend auch immer noch zu ihm hinauf, so wie es schon Heinrich Heine tat. Das mächtige Standbild gilt als eine der bedeutendsten Barockplastiken nördlich der Alpen. Der Kurfürst selbst gab es 1711 bei dem Flamen Gabriel de Grupello in Auftrag.


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Tags

Jan Wellem Johann Wilhelm II. Grupello Barock Plastik Landesvater Bronzeguss

 

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