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Gießerjunge

Gießerjunge im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Er hat den Guss des
Reiterstandbildes gerettet

Schmuck her! Am Durchgang vom Marktplatz zum Rheinufer steht die Bronzefigur des Gießerjungen. Sie erinnert an eine Legende, die sich 1711 tatsächlich so zugetragen haben soll. Danach erhielt der Bildhauer Gabriel Grupello den Auftrag, ein Reiterdenkmal für den Kurfürsten Johann Wilhelm zu schaffen, doch der Guss misslang, weil der Meister das Material für die Schmelze zu knapp kalkuliert hatte. Als auch der zweite Guss deshalb zu scheitern drohte, rannte der Gießerjunge zu den Zuschauern und bat die einen um ihre Ringe oder ihren Schmuck und die anderen, nach Hause zu laufen und ihr Silberbesteck zu holen. Nachdem er alle Spenden eingesammelt hatte, warf er sie in die Schmelze. Doch statt ihm zu danken, verprügelte ihn Grupello, denn der glaubte, nun sei der Guss endgültig verdorben. Doch als die Form geöffnet wurde, zeigte sich, dass die Qualität der Bronze vorzüglich war. Zum Dank gestaltete der Meister gleich noch eine zweite Figur – diesmal die des Gießerjungen – und stellte sie auf den Dachfirst seines Hauses am Marktplatz/Ecke Zollstraße. Der Gießerjunge von heute wurde der Stadt 1932 von den „Düsseldorfer Jonges“ gestiftet, nachdem man sich der Legende wieder erinnert hatte.


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Tags

Legende Schmuck Silberbesteck Bronzeguss Reiterstandbild Jan Wellem

 

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