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Et Kabüffke

Et Kabüffke im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Verkostung eines mörderisch
kultigen Kräuterschnapses

Killepitsch. Irgendwann, als die Bomben auf Düsseldorf fielen, soll der Likörfabrikant Willi Busch im Luftschutzkeller zu seinem Freund, dem Schneider-Wibbel-Erfinder, Hans Müller- Schlösser, gesagt haben: „Wenn dat so wider jeht, dann donnt’se ons he och noch kille“. Und der Freund soll geantwortet haben: „Äwwer nit, eh’ mer zwei noch ne Leckere jepitscht hant“. Daran soll sich der Willi 1955 erinnert und aus „98 Kräutern, Beeren und Wurzeln“ einen Schnaps gebrannt haben, den er „Killepitsch“ nannte. Vielleicht fiel die Geschichte aber auch erst seinem Sohn Peter ein, als ihm dämmerte, dass die Opfer des mörderischen (kille) Trinkens (pitsch) seine Kunden waren. Deshalb verstärkte er seinen Schnaps nicht nur um die Müller-Schlösser-Anekdote, sondern auch noch um ein ganz geheimes Geheimrezept und um uralte Tonfässer, in denen der Schnaps lagert. Das half. Die Kundschaft wurde wieder mehr und der Killepitsch zu „eine äschte Düsseldorfer Spezijalität“. Busch produziert heute in seiner Fabrik am MedienHafen über 1 Mio. Liter im Jahr. Kosten kann man den Kräuter im gemütlichen „Et Kabüffke“ oder durch die Luke zur Straße. Zum Nachspülen lädt gegenüber die Hausbrauerei „Uerige“ ein.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Kräutersschnaps Willi Busch Müller-Schlösser Uerige Luke

 

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