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Dreischeibenhaus

Dreischeibenhaus im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Einstige Firmenzentrale
ohne Ringe und Stahlbogen

Landmarke. Das Dreischeibenhaus war Düsseldorfs erstes Hochhaus nach dem Krieg und ist bis heute eine Landmarke. Es heißt so, weil es tatsächlich aus drei selbständigen, aneinander „gepappten“ Hochhausscheiben besteht. Dabei überragt die mittlere Scheibe mit 96 m Höhe und 25 Stockwerken die beiden anderen und ist mit ihnen nur über die Flure in den schmalen Fugen dazwischen verbunden. Bauherr dieser Sandwich-Konstruktion war 1960 Fritz-Aurel Goergen. Als Retter des Weltkonzerns Henschel war er einer der großen Wirtschaftswunder- Kapitäne. Dieser Goergen wurde 1964 unter schwerem Korruptionsverdacht bei einem Bankett mit Bundeskanzler Erhard verhaftet und zum Rückzug ins Privatleben gezwungen, obwohl sich später keiner der Vorwürfe erhärten ließ. Danach wurde das Dreischeibenhaus von Thyssen als Firmensitz genutzt und später zur Zentrale von Thyssen-Krupp. Im Sommer 2010 verschwand das markante Logo (drei Ringe – Krupp, Stahlbogen – Thyssen) vom Dach. Die Konzern- Verwaltung und mit ihr 1.400 Mitarbeiter zogen um auf den neuen Krupp-Gürtel in Essen. Dort hatte 1811 der Aufstieg der kleinen Gussstahlfabrik Friedrich Krupp zu einem der größten Stahl- und Rüstungskonzerne der Welt begonnen.


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Tags

Fritz-Aurel Goergen Henschel Thyssen-Krupp Krupp-Gürtel

 

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