Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Bunkerkirche

Bunkerkirche im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Die Kriegsmaschine wurde
zum Friedensort umgestaltet

Bombensicher. Einer der spannendsten Orte Düsseldorfs dürfte die Heerdter Bunkerkirche sein. Dort nutzt die Gemeinde St. Sakrament einen 1941 errichteten Hochbunker, der genau dort steht, wo sie sich eine neue Kirche bauen wollte, bis das Grundstück für den Luftschutz enteignet wurde. Als Carl Klinkhammer 1947 Pfarrer der Gemeinde wurde, besann er sich auf das Bibelwort „Schwerter zu Pflugscharen“ und schlug vor, die Kriegsmaschine zum Gotteshaus und damit zum Friedensort umzubauen. Für das Kirchenschiff mussten meterdicke Zwischendecken heraus und Öffnungen für die Fenster in die Seitenwände hinein gesprengt werden. Über 1.000 t Schutt wurden danach von ehrenamtlichen Helfern beräumt. Trotzdem ist der ursprüngliche Zweck der Anlage noch erkennbar. Keller und Turm blieben wie sie waren. Nur der Glockenturmaufsatz im „Bunkerlook“ wurde später ergänzt. 1949 konnte der Kölner Kardinal Josef Frings die „stabilste Kirche der Welt“ einweihen. Carl Klinkhammer, ihr Initiator, wohnte darin bis zu seinem Tod 1997. Neben den Gottesdiensten wird die Kirche heute für die ökumenische und ökologische Friedensarbeit genutzt und lädt zu Ausstellungen, Konzerten, Lesungen, Theater und Führungen ein.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Carl Klinkhammer Kardinal Josef Frings Führungen Luftschutz

 

Spaziergang Altstadt
(bitte auswählen)
Radtour Hafen und Oberkassel
(bitte auswählen)
Spaziergang Kö und Ehrenhof
(bitte auswählen)
Radtour Stadtrand
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: