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Zwinger

Zwinger im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Barocke Spielereien als
Kulisse für eine Hochzeit

Herkules Saxonicus. Der nach einem früheren Festungsteil benannte Zwinger hatte für August den Starken vor allem einen Zweck: Er sollte bei der Hochzeit seines Sohnes 1719 als Festplatz die Habsburger beeindrucken und ihn als künftigen Kaiser empfehlen. Dümpelten die Lustgartenpläne zuvor lange dahin, bekamen Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann und Bildhauer Balthasar Permoser ab 1717 Druck. Fertig wurde der Festplatz dennoch erst 1728. Bei den Feierlichkeiten ersetzten Kulissen, was noch fehlte. Höhepunkt der barocken Schnörkelei ist bis heute der Wallpavillon mit August dem Starken als krönendem Herkules Saxonicus. Gegenüber steht der Stadt-Pavillon mit seinen 40 Glocken aus Meissener Porzellan, seitlich, als Sinnbild des Zwingers, das Kronentor mit der polnischen Krone. August der Starke bevorzugte das Nymphenbad. Dort konnten sich die von den Festspielen erhitzten Gäste erfrischen. Kaum fertig gestellt, verkam die Anlage. Der Sohn Augusts des Starken hatte keinen Sinn für große Feste. Erst Semper entdeckte den Zwinger wieder und schloss seine offene Front 1855 mit der stilistisch etwas befremdlichen Galerie. Der Innenhof wird heute im Sommer für Serenaden und Festspiele genutzt.


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Herkules Saxonicus Pöppelmann Permoser Kronentor

 

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