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Taschenberg-Palais

Taschenberg-Palais im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Mätressen, Kronprinzen
und andere werte Gäste

Teure Liebe. Es war noch nicht lange her, dass in Sachsen auf Ehebruch die Todesstrafe stand, und ein Bürger musste immer noch das Land verlassen, wenn er sich erwischen ließ, als der ordentlich verheiratete August der Starke seiner neuen Mätresse, der Gräfin Cosel, ganz offiziell ein Palais neben sein Schloss bauen ließ. Das war selbst für einen souveränen Fürsten gewagt. Tatsächlich nahm die Cosel eine Sonderstellung unter Augusts Liebschaften ein. Sie war die einzige Mätresse, der er ein schriftliches Eheversprechen gab, keine überhäufte er so mit Schätzen und keiner blieb genug Zeit, ihm vier Kinder zu schenken. Doch nach acht Jahren war auch ihre Uhr abgelaufen. August wollte seinen unsicheren Thron in Polen durch die Liaison mit einer Polin retten. Und das ließ alle Vorzüge der Cosel zu Nachteilen werden, neben ihrer Schönheit vor allem ihren Witz und ihre Entschlossenheit. Als sie verzweifelt ihren letzten Trumpf zog und drohte, den geheimen Ehevertrag zu veröffentlichen, ließ August sie verhaften und bis zu ihrem Tod 49 Jahre später auf der Burg Stolpen einkerkern. Ihr Palais wurde bis zum Ende der Monarchie zum Wohnsitz des Kronprinzen. Heute ist es Dresdens nobelstes Hotel.


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Tags

Gräfin Cosel Ehebruch Burg Stolpen Kronprinzen

 

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