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Synagoge

Synagoge im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Als schönster Neubau geehrt:
Jahwes Haus im Bunkerlook

Ausdrucksstarke Moderne. Früher galt ganz Dresden als städtebauliche Schönheit. Heute hat immerhin noch seine Neue Synagoge Vorbild- Funktion. Das meint jedenfalls der Weltkongress der Architekten. Er erklärte den Doppelbau aus Gottes- und Gemeindehaus jüngst zum schönsten Neubau Europas. Obwohl die Dresdner sonst keine Gelegenheit auslassen, sich in Schönheitsfragen zu positionieren, wurde darüber nicht diskutiert. Dabei bot der 24 m hohe Bau aus 3.000 tonnenschweren Betonquadern reichlich Anlass. Für die einen ist er neben dem Kristallpalast die einzige konsequent moderne Architektur der Stadt, die dazu noch eine klare Botschaft erkennen lässt. Die anderen monieren gerade das. Der „Bunker-Look“ der Synagoge unterstelle eine Gegenwart, die jeden Tag das nächste Pogrom erwarten lasse. Als Mahnung gegen das Vergessen zeichnen Glassplitter im Innenhof den Grundriss der 1938 niedergebrannten Semper- Synagoge nach. Farbe und Struktur der Wände sollen an die Klagemauer erinnern und die Verdrehung des Baus ihn nach Osten ausrichten. Bis 1933 lebten in Dresden 5.000 Juden, heute sind es 730. Die meisten kommen aus der ehemaligen Sowjetunion. Führungen bietet der Unterstützerverein Hatikva an.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Kristallpalast Pogrom Klagemauer Führungen

 

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