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Stallhof

Stallhof im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Open-Air-Events auf Europas
ältestem Turnierplatz

Ritterspiele. Der Stallhof gilt heute als der älteste erhaltene Turnierplatz der Welt. Mit den originalen Bronzesäulen für das Ringelstechen, der Pferdeschwemme und der toskanischen Langgalerie ist die Renaissance des 16. Jahrhunderts hier noch ganz gegenwärtig. Seinen Namen hat der Hof vom benachbarten königlichen Marstall, der über seine lange Rampe auf zwei Etagen nutzbar war und Platz für 128 Pferde und viele Wagen bot. Doch schon August der Starke ließ das Gebäude für seine Kunstsammlungen umgestalten und heute zeigt darin das Verkehrsmuseum seine Exponate. Der Hof davor diente mit Ritterspielen, Jagden, Tierkämpfen, Ringrennen und anderen höfischen Vergnügen schon früher der Unterhaltung und ähnlich, manchmal sogar wieder mit Ritterkämpfen, wird er auch heute genutzt. Im Sommer finden hier Theateraufführungen, Konzerte oder Filmveranstaltungen statt und in der Adventszeit ein mittelalterliches Weihnachtsspektakel. Sachsens einstige Macht und Größe zeigen die 22 Wappen seiner Territorien über den Pfeilern der Galerie. Davon war nach dem Wiener Kongress 1813 nur noch ein Drittel übrig. Der Rest fiel an Preußen, das im Kampf gegen Napoleon rechtzeitig die Seiten gewechselt hatte.


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Tags

Ringelstechen Pferdeschwemme Renaissance Ritterspiele Tierkämpfe Wappen

 

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