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Schloss Eckberg

Schloss Eckberg im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Der Sitz des Blumenkönigs
ist heute ein Luxus-Hotel

Zahnpasta. Schloss Eckberg ist heute ein Luxushotel mit Restaurant und öffentlichem Park. Bis 1989 war es ein Hotel für junge West-Gäste und damit Zielobjekt der Stasi. Lingner war längst Millionär, als der kleine Löwen-Apotheker vom Altmarkt, Ottomar Heinsius von Mayenburg, 1907 auf seinem Dachboden Mundwasser mit Zahnpulver mixte und den Brei in eine Zinntube füllte – die Erfindung der Zahnpasta. Meyenburg nannte sie „Chlorodont“ und steckte wie Lingner viel Geld in immer verrücktere Werbeideen. Zum 25jährigen Jubiläum seiner Leo- Werke putzten sich sechs Millionen Deutsche täglich mit Chlorodont die Zähne. Allein in Dresden beschäftigte Meyenburg 1.000 Mitarbeiter und in seinen 27 Auslandsfilialen weitere 500. Er war der reichste Mann der Stadt, als er 1925 das 1861 für einen wohlhabenden Kaufmann im Tudorstil errichtete Schloss Eckberg erwarb. Er ließ es umbauen und verwandelte den Park in ein Blumenparadies mit Alpingarten am Elbhang. Zehntausende Dresdner kamen zum Staunen, wenn er ihnen sein Reich im Sommer öffnete. Planer der Umgestaltung von Schloss und Park war sein Bruder Georg. Der hatte 1907 die Gartenstadt Marga in Senftenberg gebaut, zur gleichen Zeit als Hellerau entstand.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Heinsius von Mayenburg Chlorodont Leo- Werke Zahnpasta Gartenstadt Marga

 

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