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Schloss Albrechtsberg

Schloss Albrechtsberg im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Preußisches Liebesnest als
Festkulisse für jedermann

Liebesnest. Nur einer großen Liebe verdankt Dresden das für die Stadt so untypische, klassizistische Schloss Albrechtsberg. Kein Wunder, dass der Hausherr, der preußische Prinz Albrecht so viel Wert auf sein Schlafzimmer legte. Darin konnte er mit einem Handgriff Spiegel rund um das Bett frei legen – eine Raffinesse, um die er zwölf Jahre lang kämpfen musste. So lange verwehrte ihm sein Bruder, der spätere Kaiser Wilhelm I., die Scheidung von seiner ungeliebten ersten Frau und die unstandesgemäße Heirat mit der Tochter des preußischen Kriegsministers, Rosalie von Rauch. Die Bedingung dafür war Rosalies ewige Verbannung aus Preußen. Albrecht akzeptierte dies, verzichtete auf alle Erbrechte und ging mit Rosalie nach Dresden. Um den Bau des Schlosses kümmerte sich die Frau seines Kammerherrn, Baronin von Stockhausen. Die baute sich erst einmal nebenan selbst ein Schloss, das später so genannte Lingner-Schloss. Das Albrechtsschloss wurde 1961 der erste Pionierpalast der DDR nach sowjetischem Vorbild. Heute wird es für Events und Tagungen vermietet. Das ehemalige Kavaliershaus nutzt ein Winzer als Weingut. Im Sommer betreibt er eine Straußenwirtschaft mit Freisitz im Weinberg. Der Park ist öffentlich.


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Prinz Albrecht Schlafzimmer Preußen Pionierpalast Winzer

 

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