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Schinkel-Wache

Schinkel-Wache im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Einziger Bau des preußischen
Klassizisten in Dresden

Tickets. Die 1832 nach Entwürfen des Berliner Star-Architekten Karl Friedrich Schinkel errichtete Hauptwache war die Polizeiwache der Altstadt. Heute wird sie als zentrale Theaterkasse mit Souvenir-Verkauf und als Café genutzt An der klassizistischen Strenge des Baus schieden sich die Dresdner Geister. Deshalb wollte ihn Semper nur wenige Jahre nach seiner Fertigstellung an die Elbe umsetzen. Die Zuständigkeit der Wache für das Schloss bot 1844 Anlass für einen Skandal. Dem König waren 26.000 Taler aus der Privatschatulle gestohlen worden und der Täter hatte ihm dafür seinen „Haufen“ hinein gesetzt. Da die Wache niemanden gesehen hatte, musste der Dieb zur Dienerschaft gehören. Die Untersuchung des „Haufens“ durch den Hofapotheker ergab aber, dass der Täter französische Schoten und Sardinen gegessen hatte, und so etwas konnten sich Diener nicht leisten. Die Befragung der Delikatessen-Läden führte zu einem Major von Römer, dem hoch verschuldeten Kommandeur der Schlosswache. Römer wanderte für zehn Jahre ins Zuchthaus und verlor seinen Adelstitel. Das Ereignis hinterließ bis in das 20. Jh. Spuren in der Sprache der Dresdner. Danach wurde hier nicht mehr gestohlen, sondern „gerömert“.


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Privatschatulle Dieb Major von Römer Schlosswache

 

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