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Russisch-Orthodoxe Kirche

Russisch-Orthodoxe Kirche im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Die Türme stehen für Jesus
und die vier Evangelisten

Himmlische Gesänge. Der russisch-orthodoxe Gottesdienst ist ein einziger Wechselgesang zwischen Priester, Diakon und Chor. Dabei zünden die Gläubigen vor den Heiligenbildern der Ikonostas Kerzen an, dann gehen sie zurück und bleiben stehen. Durch die Königspforte in der Mitte der Wand werden – immer nur von zwei männlichen Altardienern – Leib und Blut Christi sowie das Heilige Evangelium hereingetragen, so dass der eigentliche Altarraum den Gläubigen verborgen bleibt. Das kann man jeden Sonntag um 10 Uhr in der russisch-orthodoxen Kirche miterleben. In die gehobenen Viertel hinter dem Bahnhof zogen ab Mitte des 19. Jh. immer mehr Ausländer. Viele waren Diplomaten oder hatten aus anderen Gründen Geld, so dass sie sich eigene Kirchen bauten: eine anglikanische, eine amerikanische, eine schottisch-presbyterianische und eine russisch-orthodoxe. Nach den Luftangriffen von 1945 stand nur noch die russische Kirche. 1872 erbaut, orientiert sie sich an Vorbildern aus dem 17. Jh.. Ihre fünf vergoldeten Zwiebeltürme stehen für Christus und die vier Evangelisten. Nach 1990 wuchs die Gemeinde auf 1.000 Mitglieder an. Sie unterstützt die Integration der etwa 20.000 Dresdner Russen und Russlanddeutschen.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Ikonostas Heiligenbilder Königspforte Russlanddeutsche

 

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