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Porzellan-Sammlung

Porzellan-Sammlung im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) 20.000 Stücke aus Japan,
China und Meissen

Maladie. Die Porzellansammlung ist wegen ihrer 20.000 Stücke frühen Meissener und ostasiatischen Porzellans die wertvollste und umfangreichste keramische Spezialsammlung der Welt. Zu verdanken ist dies der „maladie de porcelaine“ (Porzellan-Krankheit) Augusts des Starken. Porzellan war damals das teuerste ostasiatische Importgut. Und den sich selbst als dekadent empfindenden Höfen erschien China als der ideale Staat, weil dort ein tüchtiger Bauernsohn in höchste Ämter aufsteigen konnte. Porzellan stand damit nicht nur für Reichtum, Macht und Weltoffenheit, sondern auch für Modernität. Vor diesem Hintergrund tauschte August der Starke 1717 mit König Friedrich Wilhelm I. von Preußen 151 chinesische Deckelvasen gegen 600 sächsische Dragoner. Die Ausstellung zeigt vor der Kulisse des Zwingers nur die 750 schönsten Stücke. Der Bogen spannt sich von Zeugnissen der chinesischen Ming- Periode bis hin zu japanischen Porzellanen des frühen 17. und 18. Jh. Für die Entwicklung des Meissener Porzellans von der Erfindung 1708 bis zum späten 18. Jh. stehen Gebrauchsgeschirr, Rokoko-Idyllen und Miniaturen von Komödianten, Musikern und Hofnarren sowie ein ganzer Zoo aus Affen, Löwen, Vögeln und Hündchen.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

maladie de porcelaine Porzellan-Krankheit Dragoner-Vasen

 

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