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Pfunds Molkerei

Pfunds Molkerei im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Krönung eines Imperiums:
Schönster Milchladen der Welt

Schaufenster-Kühe. Der 30jährige Bauer Paul Gustav Leander Pfund hatte 1879 eine geniale Idee. Während andere Bauern die Stadt längst verlassen hatten, zog er mit seinen sechs Kühen mitten hinein, dahin, wo auf engstem Raum die meisten Menschen wohnten – in die Neustadt. Dort mietete er sich einen Laden, baute ein großes Fenster ein, stellte seine Kühe dahinter auf und molk sie vor den Augen der verblüfften Kundschaft. Die Dresdner waren davon so begeistert, dass das Geschäft bald zu klein wurde. Pfund musste umziehen und baute sich an der Bautzner Straße eine neue Molkerei – diesmal für mehrere hundert Kühe. Damit belieferte er bald 32 Filialen und eine Flotte von 125 großen Verkaufswagen mit uniformierten Kutschern. Doch auch die setzten bald nicht mehr ab, was die Euter hergaben. Deshalb begann Pfund, seine überschüssige Milch zu haltbaren Produkten zu verarbeiten und stellte Kondensmilch, Kindernahrung und Milchseife her. Schließlich gründete er mehrere Tochterfirmen im Ausland, exportierte seine Produkte in aller Herren Länder und krönte sein Imperium 1891 durch die Einrichtung des „schönsten Milchladens der Welt“ mit handgemalten Fliesen von Villeroy & Boch an seinem Hauptsitz.


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Tags

Kühe Schaufenster Milchladen Villeroy & Boch

 

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