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Neptunbrunnen

Neptunbrunnen im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Geheimtipp: prunkvollster
Barockbrunnen Dresdens

Weltgeschichte. Zwingersteinmetz Balthasar Permoser ist der Schöpfer von „Neptun und sein Gefolge“, der prächtigsten Dresdner Brunnenanlage im Garten des früheren Marcolini-Palais, dem heutigen Friedrichstädter Krankenhaus. Das Palais wurde im Sommer 1813 nach dem gescheiterten Russlandfeldzug Napoleons Hauptquartier. Hier traf er sich Ende Juni mit Österreichs Außenminister Metternich, der ihm einen Frieden in den Vorkriegsgrenzen anbot. Doch obwohl Napoleon gerade seine ganze Armee verloren hatte, lehnte er das Angebot ab, denn es hätte sein Ende als Kaiser bedeutet. So gewann er wenigstens Zeit, auch wenn das bisher schwankende Österreich nun endgültig auf die Seite der Russen, Preußen und Schweden trat. Drei Wochen später stand die Koalition mit fünffacher Übermacht vor den Toren Dresdens. Napoleon jagte währenddessen in Schlesien den preußischen General Blücher und konnte gerade noch rechtzeitig umkehren, um das Kriegsglück ein letztes Mal für sich zu wenden. Weitere sechs Wochen später, in der Völkerschlacht bei Leipzig, war es auf Seiten der Alliierten. Napoleon musste fliehen und die Deutschen waren frei. Die Hoffnungen, die sie damit verbanden, wurden bald enttäuscht.


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Napoleon Metternich Völkerschlacht

 

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