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Museum der Frühromantik

Museum der Frühromantik im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Die Erfindung der Liebe und
anderer romantischer Gefühle

Liebe, Bauernhaus und Ökoeier. Wer wissen will, woher unsere Vorstellungen von Liebe, Sex und Einsamkeit, von unberührter Natur und idyllischem Landleben oder von der guten alten Zeit kommen, der ist im Museum der Dresdner Frühromantik richtig. Denn hier, im Haus des Malers Wilhelm von Kügelgen, trafen sich gegen Ende des 18. Jahrhunderts bekannte Künstler, Dichter und Musiker, um darüber nachzudenken, wie der arme Mensch ohne Gott und strengen Landesvater künftig Frieden und Erfüllung finden sollte. Die Antworten, die damals in Bildern, Liedern und Texten gefunden wurden, erscheinen uns heute oft recht pathetisch. Bei genauerem Hinsehen sind es jedoch bereits die gleichen, mit denen auch wir uns heute trösten, wenn wir uns nach dem Traumpartner sehnen, Ökoeier und Ikeamöbel kaufen, in den Inselurlaub fahren, Bauernhäuser rekonstruieren oder historische Altstädte aufputzen. Damals waren nur die besonders Empfindsamen romantisch, die es sich dazu noch leisten konnten. Heute ist es alle Welt. Goethe nannte die Schwärmerei der Dresdner Brüder Schlegel oder des Malers Caspar David Friedrich schlicht krank. Nach dieser Diagnose müssten wir heute wahrscheinlich alle längst tot sein.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Natur Liebe Inselurlaub Bauernhaus Goethe Schlegel

 

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