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Moritz-Monument

Moritz-Monument im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Erfolgreichster Militär und
Machtpolitiker der Wettiner

Raue Zeiten. Obwohl er nur 31 Jahre alt wurde, war Moritz von Sachsen der einzige erfolgreiche Politiker und Militär, den die Wettiner in acht Jahrhunderten hervorbrachten. Skrupellos kämpfte er heute mit seinen evangelischen Glaubensbrüdern gegen den katholischen Kaiser und morgen mit dem Kaiser gegen die Protestanten. Er raubte, brach nach Gutdünken Recht, versprach jedem alles und kannte nur den eigenen Vorteil. Mit derart unfeinen Methoden vergrößerte er Sachsen nicht nur beträchtlich, er entriss seinen thüringischen Vettern 1548 auch die Kurwürde und legte damit den Grundstein für Dresdens Aufstieg zur Residenz. Und als mächtigster Reichsfürst nach den Habsburgern zwang er schließlich den Kaiser zur Anerkennung der Reformation. Trotzdem mögen ihn die Protestanten bis heute nicht. Als letzter deutscher Fürst starb Moritz nicht im Bett, sondern in der Schlacht gegen einen Kollegen. Dresdens ältestes Denkmal zeigt ihn bei der Übergabe des Kurschwerts an seinen jüngeren Bruder. Die Wiese links dahinter war einst der Festungshafen. Die Schiffseinfahrt in der Festungsmauer ist heute die reformierte „Kirche im Kanonenhof“. Die Tonnen daneben nutzt der Studentenclub „Bärenzwinger“.


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Moritz von Sachsen Kurwürde Residenz Reformation Bärenzwinger

 

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