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Militärhistorisches Museum

Militärhistorisches Museum im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Libeskinds Keil spaltet die
„Geschichte der Gewalt“

Gewalt. Thema des Museums ist die Geschichte militärischer Gewalt, nicht die der Waffentechnik. Es zeigt an etwa 7000 Exponaten, wie Gewalt entsteht und was im Krieg mit den Menschen passiert. Dafür hat Stararchitekt Daniel Libeskind das neoklassizistische Arsenalgebäude mit einem Keil aus Stahl und Glas durchstoßen. Seine Spitze weist auf das Ostragehege, wo am 13.2.1945 der Angriff auf Dresden begann. In der Ausstellung lässt ein Hagel schwebender Bomben und Granaten aus 23 Waffen verschiedener Armeen ahnen, was es heißt, beschossen zu werden. Schauriger Hingucker ist ein Zug von Tieren, angeführt von einem Elefanten, die in Kriegen dienten. Martialische Spielzeugarmeen illustrieren das Thema militarisierte Kindheit. Ein Lehrfilm der Wehrmacht zeigt die Wirkung chemischer Kampfmittel auf Katzen. Ausgebrochene Waterloo-Zähne, die als Zahnersatz verkauft wurden, illustrieren das Thema Leichenfledderei. Und ein zerstörter Lkw steht für den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Technische Highlights sind das erste Unterseeboot „Brandtaucher“ von 1851 oder eine 14 m hohe V2-Rakete. Nach der sächsischen Armee, ist die Bundeswehr bereits die fünfte Armee, die das Gebäude als Museum nutzt.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Waffentechnik Arsenal Bundeswehr Brandtaucher V2-Rakete

 

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