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Messe

Messe im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Der Rinder-Brunnen erinnert
noch an den alten Schlachthof

Messestadt. Bis 1995 flossen in den Hallen, in denen heute Fach- und Publikumsmessen, Rockkonzerte und Kongresse Besuchermassen anziehen, Ströme von Blut. Dann hatte der 1910 von Hans Erlwein fertiggestellte Städtische Vieh- und Schlachthof ausgedient. 1999 wurde er für Messen und Kongresse umgebaut und um ein modernes gläsernes Foyer sowie eine zusätzliche, 4.000 m² große Halle für bis zu 10.000 Menschen erweitert. Dresden war nie eine Messestadt und ist es auch heute nicht. Die Veranstaltungen beschränken sich deshalb meist auf die Region. Das erlaubte die ungewöhnliche Standortwahl. Die Schlachthof-Bauten spiegeln bereits den bis heute ungelösten Konflikt zwischen traditionellem und modernem Bauen wider. Erlwein löste ihn mit dem sogenannten Heimatstil und gab dem Industriekomplex die Anmutung einer Gartensiedlung. Die weiterhin unsanierten Teile des Schlachthofs werden mit Ateliers, Ausstellungs- und Gewerberäumen vom Kunstzentrum Ostrale genutzt, das jedes Jahr in den Sommermonaten zu einem gleichnamigen internationalen Festival für zeitgenössische Kunst einlädt. Da die Ausstellungsfläche mit 15.000 m² innen und 50.000 m² außen riesig ist, sind es oft auch die präsentierten Objekte.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Hans Erlwein Kongresse Ostrale

 

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