Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Leonhardi Museum

Leonhardi Museum im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Zeitgenössische Kunst in
wechselnden Ausstellungen

Tinten-Kunst. Das reichlich mit Sinnsprüchen, Erkern, Türmchen und anderem „altdeutschen“ Zierrat geschmückte Haus ist heute eine Galerie für zeitgenössische Kunst mit sehenswerten Ausstellungen, die etwa alle sechs Wochen wechseln, und einem Raum für den Galerie- Gründer, den Tinten-Fabrikanten Eduard Leonhardi. Ursprünglich war der Hof als Hentschel- Mühle die unterste von mehreren Wassermühlen im Loschwitzgrund. Leonhardi, der sich als „Maler des deutschen Waldes“ und Meisterschüler Ludwig Richters selbst einen Namen gemacht hatte, ließ die Mühle 1885 zum Künstlerhaus „Rothe Amsel“ für junge Künstler umbauen. Die bekanntesten Bewohner waren der Impressionist Robert Sterl und der Genremaler Max Pietschmann. Doch die Kommune zerstritt sich. Leonhardi gab die Idee wieder auf und nutzte das Haus künftig als „Landschafts-Museum“ für die eigenen Bilder. Ihre beste Zeit im Sinne der Gründungsidee hatte die Rothe Amsel in der DDR. Abseits des staatlich kontrollierten Kunstbetriebs lud hier eine Künstlergruppe zu spektakulären und von der Stasi heftig beargwöhnten Ausstellungen ein. Leonhardis Vermächtnis als Tinten-Fabrikant lebt in der Firma „Barock“ mit Sitz in Radebeul weiter.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Tinten-Fabrik Eduard Leonhardi Ludwig Richter Rothe Amsel Robert Sterl

 

Entdeckertour Süd
(bitte auswählen)
Entdeckertour West
(bitte auswählen)
Entdeckertour Nord
(bitte auswählen)
Entdeckertour Ost
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: