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Landhaus

Landhaus im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Früher Ständehaus, heute
Stadtmuseum und Galerie

Typisch Dresden. Als Lehre aus dem siebenjährigen Krieg wollte Sachsen seine Verwaltung besser organisieren. Dafür bekamen die Landstände, eine Versammlung des Adels, die unter anderem die Staatsfinanzen kontrollierte, 1776 mit dem Landhaus erstmals ein eigenes Gebäude, das noch bis 1907 als Landtag fungierte. Der Bau wird im Dauerstreit um Dresdens Schönheit heute gerne als Beispiel für einen gelungenen Kompromiss zwischen alt und neu zitiert. Denn die konservativen Landstände sprachen sich damals für einen Wiederaufbau des zerstörten Vorgängerbaus im traditionellen Barock aus. Dagegen bestand Hofbaumeister Krubsacius auf einem Neubau im Stil des modernen Klassizismus. Heraus kam eine moderne Schauseite mit einem Säulenportal, das die Kraft des aufstrebenden Vaterlands betonte und eine Gartenseite, die das adlige Repräsentationsbedürfnis befriedigte. Schließlich nahmen beide Fronten auch noch Elemente des Vorgängerbaus auf und alle waren zufrieden. Heute beherbergt das Landhaus das Stadtmuseum und die Städtische Galerie mit Malereien von Dresdner Künstlern, darunter Gouachen von Caspar David Friedrich und eine große Sammlung alter Fotos und Postkarten mit Porträts und Stadtansichten.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Landstände Landtag Krubsacius Dresdner Künstler

 

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