Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Kunstakademie

Kunstakademie im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Ausstellung junger Kunst
vor zernarbten Wänden

Zitronenpresse. Die Dresdner Kunstakademie ist fast 250 Jahre alt und damit eine der ältesten und renommiertesten Kunstausbildungsstätten im deutschsprachigen Raum. Für ihren guten Ruf sorgten Lehrer mit großen Namen wie Canaletto, Caspar David Friedrich, Gottfried Semper, Oskar Kokoschka oder Otto Dix. Der Neubau der Akademie von Constantin Lipsius war 1894 heftig umstritten. Er galt als zu protzig und zu wuchtig für Dresden und seine gefaltete Glaskuppel brachte der Akademie den bis heute populären Spitznamen „Zitronenpresse“ ein. Gekrönt wird diese Kuppel von der Göttin Fama, die normalerweise für Gerüchte, Klatsch und Tratsch zuständig ist, hier aber sinnbildlich für die Funktion der Kunst steht, Unsichtbares sichtbar zu machen und Kommendes voraus zu ahnen. Erst im Jahr 2000 wurde die kriegszerstörte Ruine wieder aufgebaut. Dabei wurden die Splitterschäden der Bomben und die Jahrzehnte alten Verwitterungsspuren im Innern bewusst nur soweit beseitigt, wie es funktional nötig war. Das setzt die Studenten-Arbeiten, die hier gezeigt werden, in ein sichtbares zeitliches Spannungsfeld und davon profitieren die klassischen Künste genauso wie die scheinbar zeitlosen Produktionen der Neuen Medien.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Canaletto Caspar David Friedrich Semper Kokoschka Dix Lipsius

 

Entdeckertour Süd
(bitte auswählen)
Entdeckertour West
(bitte auswählen)
Entdeckertour Nord
(bitte auswählen)
Entdeckertour Ost
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: