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Kulturpalast

Kulturpalast im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Historisch aufgeladener Bau
für kulturelle Großevents

Kulturkampf. In Berlin war der Palast der Republik das umstrittenste DDR-Bauwerk. In Dresden war es der Kulturpalast. Seit 1990 sollte er abgerissen, umgebaut, aufgehübscht oder konserviert werden. Die Schärfe des Streits erklärte sich aus dem Symbolgehalt des Gebäudes. Denn die SED wollte vor allem mit ihren Kulturbauten zeigen, dass ihre Welt die bessere ist. Inzwischen haben sich die Wogen geglättet. Konsens ist: Die Fassade bleibt als Denkmal erhalten, einschließlich des Wandbildes „Der Weg der roten Fahne“. Offen ist, ob der Kulturpalast als profitable Stadthalle modernisiert oder, wie immer wieder gefordert, zur zuschussbedürftigen Spielstätte der Dresdner Symphoniker umgebaut wird. Ursprünglich wollte Parteichef Walter Ulbricht hier einen stalinistischen Hochhausturm nach dem Vorbild des Warschauer Kulturpalastes mit Ehrentribüne für Vorbeimärsche errichten – ein Trauma, das sich den Dresdnern tief einprägte. Als sich in den 60er Jahren doch noch die Flachvariante durchsetzte, galt dies als Sieg der Vernunft gegen die Partei-Doktrin. Unberührt von diesen Kämpfen behauptet der Kulturpalast als Veranstaltungsort für kulturelle Großereignisse bis heute seinen Platz im Leben der Stadt.


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Tags

DDR-Bau SED Der Weg der roten Fahne Walter Ulbricht

 

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