Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Körnerhaus

Körnerhaus im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Hier entstand Schillers
Gedicht „Ode an die Freude“

Wilde Schillerei. Im heutigen Körnerhaus lebte die Familie nur im Sommer, erst Christian Gottfried Körner, der unter den Großen seiner Zeit viele Freunde hatte und später auch sein Sohn, der Dichter Theodor, der zum Nationalheiligen wurde. Für die „Schillerei“ rund um das Blaue Wunder ist der Vater verantwortlich. Der hatte als junger Mann 1785 dem in Not geratenen, fast gleichaltrigen Schiller Asyl geboten, und Schiller fühlte sich bei ihm so wohl, dass daraus die „Ode an die Freude“ entstand. Daran erinnert das Schillerhäuschen, Schillerstraße 19, das es damals noch gar nicht gab. Gegenüber zeigt ein Brunnen den Abschied Schillers von Christian Gottfried 1787 und den Abschied Theodors von seiner Familie 1813. Die sangesfreudige Kneiperin, die Schiller im Blasewitzer Dorfgasthof kennenlernte, fand sich als „Gustel von Blasewitz“ in seinem „Wallenstein“ wieder. Seit Mitte des 19. Jh. hieß die Wirtschaft deshalb „Schillergarten“, hatte ein Schillerdenkmal und veranstaltete große Schillerfeiern. Und weil dem 19. Jh. auch Schiller heilig war, heißt das Blasewitzer Zentrum heute Schillerplatz (mit Schillergalerie) und Schillers „Gustel“ steht noch einmal in der Rathaus-Fassade, Naumannstraße 5.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Schiller Ode an die Freude Körner Gustel von Blasewitz

 

Entdeckertour Süd
(bitte auswählen)
Entdeckertour West
(bitte auswählen)
Entdeckertour Nord
(bitte auswählen)
Entdeckertour Ost
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: