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Königstraße

Königstraße im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Zur schicken Bummelmeile
für Touristen aufgemöbelt

Touristenstadl. Dank der kommunistischen Misswirtschaft hatte Dresden 1989 noch einen Rest Altstadt, den sich andere zerstörte Städte wie Berlin oder Hannover erst wieder herbei zaubern mussten: Das Barockviertel um die Königstraße. Glücklicherweise fehlte der SED immer wieder das Geld für den geplanten Abriss der erbärmlich herunter gekommenen Häuser. Auch wenn das Quartier nicht in der Altstadt, sondern in der Neustadt liegt, bot das 1990 ungeahnte Chancen. Der Neubauwut folgte die Traditionswut. Man ging sofort ans Werk. Die Königstraße wurde saniert, poliert und kräftig historisiert, bis sie wie etwas aussah, was sie nie war – eine historisch gewachsene Geschäftsmeile mit kuschligen Höfen, teuren Boutiquen, Galerien, Kneipen, Hotels, Büros und Banken. Doch das stört die Touristen nicht. Sie sind entzückt. Die Dresdner meiden die Inszenierung dagegen eher und gehen höchstens mal mit Gästen her. Sie kennen die Straße noch als Wohnstraße und wissen, dass sie vor allem das Japanische Palais zur Geltung bringen sollte. Deshalb fühlen sie sich wohler in der weniger schicken, aber „ehrlicheren“ Hauptstraße, auf der Prager Straße oder sogar in den Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“.


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Boutiquen Galerien Kneipen Hotels Büros Banken

 

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