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König Johann

König Johann im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Königlich-gelehrter Reiter
mit zeitweiliger Ladehemmung

Wett-Poppen. Für die Sachsen ist König Johann kein Held, weil er Dantes „Göttliche Komödie“ ins Deutsche übersetzt hat, sondern weil er mit großen Ehetaten für den Fortbestand des ältesten deutschen Fürstengeschlechts sorgte. Wie so oft im 18. und 19. Jahrhundert war auch König Johann als junger Prinz der letzte verbliebene Wettiner, von dessen Lendenkraft Zukunft oder Untergang seines Hauses abhingen. Und dieser Druck ließ ihn, wie schon so viele seiner Vorgänger, bei der „Nachzucht“ völlig versagen. König Friedrich August war so verzweifelt über den lahmen Neffen und Thronfolger, dass er nur noch einen Ausweg sah. Johanns leiblicher Vater, sein Bruder, der 66jährige Prinz Maximilian musste noch einmal ran. Schließlich hatte der schon einmal bewiesen, dass er es konnte. Dafür wurde dem Greis eine appetitliche, 23 Jahre junge Gräfin an die Seite gelegt, doch auch das half nichts mehr. Jedenfalls nicht direkt. Auf Umwegen half es schon. Denn der Kronprinz fühlte sich durch den makabren Potenz- Konkurrenten derart herausgefordert, dass der Knoten endlich platzte. Plötzlich zeugte er ein Kind nach dem anderen und kam erst nach dem siebenten wieder zur Ruhe. Die Sachsen waren begeistert.


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Tags

Göttliche Komödie Untergang Wettiner

 

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