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Japanisches Palais

Japanisches Palais im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Völkerkunde-Museum und
naturhistorische Sammlung

Intriganten-Träume. Das Japanische Palais beherbergt das Völkerkunde-Museum und die naturhistorische Sammlung, die beide zu den ältesten ihrer Art in der Welt zählen. Interessant sind vor allem die Sonderaustellungen. Das geschwungene Dach des Palais´, das Giebelrelief mit den Allegorien auf die porzellanherstellenden Völker, die Asiaten-Hermen im Innenhof oder die Atlanten im Treppenhaus erinnern daran, dass August der Starke hier seinen Traum vom Porzellanschloss verwirklichen wollte. Seit dem 16. Jh. brachten die Jesuiten Nachrichten aus China mit, nach denen es dort ein hoch kultiviertes Friedensreich mit mächtigen, gebildeten und bescheidenen Herrschern, effektiven Behörden und fleißigen Menschen mit gleichen Aufstiegschancen gab. Das klang an den intriganten Höfen Europas paradiesisch und bewog als erstes Ludwig XIV., sich 1672 ein chinoises Schloss mit asiatischen Porzellanen, Tapeten und Lackmöbeln zu bauen. Das spornte die deutschen Fürsten an, es ihm nachzutun. Allen voran August den Starken. Doch aus seinem Traum-Schloss wurde nichts. 1786 zog hier die Kurfürstliche Bibliothek ein. Später kamen die Antiken hinzu, für die Gottfried Semper das Erdgeschoss ausmalen ließ.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Asiaten-Hermen Atlanten Porzellanschloss Kurfürstliche Bibliothek Antiken

 

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