Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Hofkirche

Hofkirche im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Königlicher Alleingang im
Mutterland der Reformation

Affront. Die größte Attraktion der Hofkirche ist die silberne Herz-Kapsel Augusts des Starken, in der das Herz wieder schlagen soll, sobald eine Schöne die Wettiner-Gruft betritt. Die Hofkirche ist das letzte große Bauwerk des italienischen Barocks nördlich der Alpen. Ihrer Nachhallzeit von neun Sekunden verdankt das berühmte Te Deum von Johann Adolf Hasse seine schlichte Struktur. Das Altarbild von Anton Raphael Mengs ist eines der größten in Deutschland. Hier steht die letzte Dresdner Silbermann- Orgel. Die Kanzel ist ein Werk des Zwinger-Bildhauers Balthasar Permoser. Und in der Gedächtniskapelle erinnert eine abstrakte Pieta über dem größten Porzellan-Monolithen der Welt an den Untergang der Stadt am 13.2.1945. Der Bau einer katholischen Hofkirche im Mutterland der Reformation ab 1739 war ein Affront. Friedrich August II. erfüllte damit das Versprechen seines Vaters, Augusts des Starken, der für Polens Krone Katholik wurde. Als Zugeständnis an das protestantische Umfeld zeigt keine der 78 großen Figuren auf dem Kirchendach eine Maria. Die Prozessionen fanden drinnen, im Gang zwischen Haupt- und Seitenschiffen statt. Und das Geläut blieb stumm, bis Napoleon die Glaubensfreiheit einführte.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Wettiner-Gruft. Hasse Mengs Silbermann-Orgel. Pieta Krakau

 

Entdeckertour Süd
(bitte auswählen)
Entdeckertour West
(bitte auswählen)
Entdeckertour Nord
(bitte auswählen)
Entdeckertour Ost
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: