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Georgentor

Georgentor im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Wohnung des Königs
seit August dem Starken

Derfn diedn das? Das Georgentor war ursprünglich das alte Stadttor zur Elbbrücke und wurde erst 1530 zum Georgentor umgebaut. 1701 ließ sich August der Starke darin seine Privatgemächer einrichten, die bis 1918 auch seine Nachfolgern nutzten. Um Friedrich August III., den letzten sächsischen König, ranken sich bis heute viele Anekdoten. Belegt ist das tragische Ende seiner Ehe mit Luise von Toskana, die 1902 mit dem Französischlehrer ihrer Kinder durchbrannte und damit fast einen Aufstand auslöste. Für die Popularität des Königs spricht, dass er inkognito in der Kneipe mit seinen Untertanen Skat gespielt haben soll. Eine andere Geschichte erzählt, dass er sich artig bedankte, als ihm ein Fleischermeister eine Zigarre schenkte, weil er dessen fliehendes Pferd gestoppt hatte. Bei der Verbrüderungsanfrage, ob er auch Fleischer sei, wich er allerdings aus: „Nein, ich sehe nur so aus“. Am liebsten erzählen sich die Dresdner aber, wie der König reagierte, als ihm der Soldatenrat 1918 die rote Fahne auf das Schloss setzte. „Derfn diedn das?“, soll er da gefragt haben. Das wird nur noch getoppt von der Rücktritts-Anekdote. „Macht doch euern Dreck alleene!“ soll er sich verabschiedet haben.


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Anekdoten Luise von Toskana Macht doch euern Dreck alleene

 

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