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Garnisonskirche

Garnisonskirche im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Simultan: Links die Katholiken,
rechts die Protestanten

Verpeilt. Die 1900 fertig gestellte Garnisonskirche ist eine Simultankirche und wurde wie die übrige Albertstadt aus französischen Reparationen finanziert. Rechts, durch das große Tor gingen die protestantischen Soldaten, links, durch das kleine, die katholischen, jeweils in ihre eigene Kirche, beide durch eine Mauer getrennt. Darüber erhebt sich 90 m hoch der Turm – eine ideale Zielmarke für Bomberverbände. Dass dies ignoriert und statt der militärischen Albertstadt die zivile Altstadt in Schutt und Asche gelegt wurde, kehrt in jeder Diskussion um alliierte Kriegsverbrechen wieder. Sakral genutzt wird heute nur noch der katholische Teil: zum einen von der St.-Franziskus-Xaverius-Gemeinde, zum anderen von beiden Konfessionen der Militärseelsorge. Die Messe wird am Sonntag um 9.00 sowie um 10.30 Uhr gefeiert. Der evangelische Teil beherbergt die Puppentheater-Sammlung der Staatlichen Kunstsammlungen, die ihre schönsten Stücke im Jägerhof am Goldenen Reiter zeigt. Das Depot lädt gelegentlich zu eigenen Vorstellungen und Rundgängen ein. Die Garnisonkirche ist die letzte historistische Kirche Dresdens. Die nur zwei Jahre jüngere Christus-Kirche in Strehlen wurde bereits im Jugendstil erbaut.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Simultankirche Militärseelsorge Puppentheater-Sammlung Zielmarke

 

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