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Festspielhaus

Festspielhaus im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Mit Rhythmischer Bewegung
gegen die Kälte der Moderne

Labor. Karl Schmidt hatte aus England nicht nur die Ideen für eine moderne Möbelproduktion mitgebracht, sondern auch den Traum von der Gartenstadt. Sie sollte auch durch Kunst das zerrissene moderne Leben wieder heilen. Dafür entstand 1911 das Festspielhaus von Heinrich Tessenow. Der Saal hatte keine festen Einbauten und wurde von tausenden Glühbirnen hinter weißen Stoffbahnen beleuchtet. Hier wollte Émile Jaques-Dalcrozes mit einer Schule für rhythmische Übungen „bewegten Menschen“ wieder zur Ganzheit verhelfen. Seine Eleven kamen aus aller Welt. Die Schul-Feste zogen Hunderte Journalisten an und dazu alles, was Rang und Namen hatte in der deutschen Kunst. 1914 verblasste dieser Stern und mit der Nutzung des Theaters als Lazarett und Sporthalle durch die Russen ab 1945 schien er endgültig erloschen zu sein. Doch nach dem Abzug der Sowjets siedelten sich hier wieder künstlerische Initiativen und Institutionen an, so dass das Festspielhaus 2004 als Europäisches Zentrum der Künste eröffnet, saniert und wieder ganzjährig bespielt wurde. Höhepunkte sind heute die Aufführungen der hier ansässigen Tanz-Companies Derevo und Forsythe. Hellerau sieht sich wieder als Laboratorium der Moderne.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Heinrich Tessenow Émile Jaques-Dalcrozes Derevo Forsythe.

 

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