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Fernsehturm

Fernsehturm im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Einst beliebtes Ausflugsziel,
heute nur noch Landmarke

„Ä Gäffschn … zur Eiorschegge“, das wird es im höchsten Turm-Café der Stadt auf absehbare Zeit nicht geben. Seit die Telekom den Fernsehturm 1990 übernahm, ist er geschlossen und damit das zweigeschossige, 150 m hohe Café genauso wie die Aussichtsplattform. Durch seinen Fernblick bis in die Lausitz, die Böhmische Schweiz, ins Erzgebirge und nach Meißen war der Fernsehturm mit 200.000 Gästen im Jahr genauso beliebt wie die Gemäldegalerie. Das schien zeitweise sogar den Bau einer Seilbahn zu rechtfertigen. Doch das kümmert die Telekom nicht. Sie wehrt alle Wiedereröffnungs-Initiativen wolkig damit ab, dass niemand die Sanierungskosten übernehmen will. Übrig bleibt der Fernsehturm als Landmarke, die im weiten Umkreis zu sehen ist. Als der Turm 1969 eröffnet wurde, stand er wie sein Berliner Bruder oder die Uni-Riesen in Leipzig und Jena für den Anspruch des Sozialismus auf Modernität. Die West-Programme verstärkte er wohlweislich trotzdem nicht. Dresden blieb das Tal der Ahnungslosen. Mit den selbst gebastelten „Ochsenkopf-Antennen“ kam auch bei bestem Wetter nur selten Freude auf. Ein schöner Wanderweg zum Fernsehturm führt durch den Wachwitzgrund über die historische Wachbergschänke.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Café Seilbahn Tal der Ahnungslosen Ochsenkopf-Antennen Wachbergschänke

 

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