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Deutsche Werkstätten

Deutsche Werkstätten im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Kombinierbare „Möbel aus
dem Geist der Maschine“

Anbauwand. Inspiriert von der englischen artsand- crafts-Bewegung und der beginnenden Massenfertigung von Möbeln, gründete Karl Schmidt 1898 in Laubegast eine Tischlerei und setzte sich mit seinen bezahlbaren und schönen Möbeln schnell an die Spitze des lebensreformerischen Möbelbaus. Die Verbindung von Handwerkskunst und industrieller Fertigung ließ den Zwei-Mann-Betrieb bald auf 250 Beschäftigte anwachsen. Wichtigster Designer war Richard Riemerschmid. Sein funktioneller „Möbelstil aus dem Geist der Maschine“ setzte Maßstäbe und erlaubte die ersten Großserien. Um 1908 begann „Holz-Goethe“ Schmidt mit dem Neubau der Deutschen Werkstätten. Sie wurden zum Geburtsort der Sperrholz- und der Spanplatte sowie des maschinellen Furnierens. Um 1930 wurde hier das erste kombinier- und erweiterbare Komplett- Möbelprogramm entwickelt. Auf dieser Idee basierte 1967 auch das Programm MDW, das als folienbeschichtete „Anbauwand“ in vielen DDR-Wohnungen stand. Nach der Reprivatisierung 1993 zog das Unternehmen auf die andere Straßenseite und spezialisierte sich auf hochwertigen Innen- und Yacht-Ausbau. Die nach ihrem Grundriss Schraubzwinge genannte alte Fabrik nutzen ein Restaurant und andere Firmen.


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Tags

Schraubzwinge Karl Schmidt Riemerschmid Holz-Goethe MDW Anbauwand

 

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