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Casanova

Casanova im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Der Schürzenjäger war
häufig zu Gast in Dresden

Casanova. Elf mal in seinem Leben musste der berühmte Schürzenjäger Giacomo Casanova nach eigenen Angaben pausieren, weil ihn in Ausübung seines Geschäfts eine der verschiedenen „galanten“ Berufskrankheiten ereilte. Dann zog es ihn nur noch zu einer Frau – zu seiner Mama, Zanetta Casanova, Hofschauspielerin in Dresden. Aber lange hielt es den amourösen Globetrotter nie in der Stadt, weil er sich zu oft mit seinem jüngeren Bruder Giovanni, dem Rektor der Kunstakademie stritt. Der ist hier beerdigt. Giacomo, der Schürzenjäger, von dem es kein Grab mehr gibt, starb im nahen böhmischen Dux. Sehenswert sind außerdem das Grab von Gerhard von Kügelgen, das Grab Carl Maria von Webers von Gottfried Semper und die Kreuzigungsgruppe in der Friedhofskapelle, die der 80jährige Zwinger-Bildhauer Balthasar Permoser für sein eigenes Grab schuf. An Lorenzo Matielli, Schöpfer der 78 überlebensgroßen Figuren auf dem Dach der Hofkirche, erinnert ein Gedenkstein. Von mehreren Wettinern, die heute in der Fürstengruft der Hofkirche liegen, blieben die Grabkreuze erhalten. Die vielen polnischen und italienischen Namen auf den Grabsteinen zeugen von der engen Beziehung des Hofs zu beiden katholischen Ländern.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Gerhard von Kügelgen Carl Maria von Weber Gottfried Semper Permoser

 

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