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Brühlscher Garten

Brühlscher Garten im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Caspar David Friedrichs
Atelier als Installation

Daumen. Im Brühlschen Garten am Albertinum erinnern nur noch der Delphinbrunnen und die beiden Sphinxe an Brühl. Am Ostrand des kleinen Parks zeigt eine Stele Johann Friedrich Böttger. Der 19jährige Alchemist hatte 1701 in Berlin „bewiesen“, dass er Gold machen kann. Das weckte Begehrlichkeiten, vor denen er nach Sachsen floh. Dort nahm ihn August der Starke sofort fest und in seinen Dienst. Böttger experimentierte erst in den Festungsgewölben, später in Meißen und erfand dort 1708 das europäische Porzellan. Das war immerhin goldwert, denn damals frönten alle Fürstenhöfe der Chinamode. Erst 1714 ließ der König Böttger wieder frei. Einem anderen berühmten Dresdner, dem Maler Caspar David Friedrich, ist die Metallinstallation im Park gewidmet. Sie zeigt das Atelier, in dem viele Bilder entstanden, die heute im Albertinum hängen. Friedrichs Grab liegt auf dem Trinitatisfriedhof. Das schönste „Denkmal“ des Gartens ist der Daumenabdruck Augusts des Starken im Handlauf des Metallgeländers nahe der Böttger-Stele. Der bärenstarke König soll ihn „zwischen einem Bilderkauf, zwei Staatsakten und drei Liebesspielen“ fabriziert haben. Schade, dass es das Geländer zu Augusts Zeiten noch nicht gab.


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Tags

Porzellan Caspar David Friedrich Daumenabdruck August der Starke

 

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