Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Brühlsche Terrasse

Brühlsche Terrasse im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) „Balkon Europas“ auf den
Resten der alten Stadtmauer

Balkon Europas. Der Sohn Augusts des Starken, Friedrich August II., liebte die Jagd, die Kunst und die Musik und überließ das Regieren dem Grafen Brühl. Der nahm in Kauf, dass man ihn dafür hasste, denn sein König entschädigte ihn fürstlich und schenkte ihm 1740 den schönsten Teil der alten Festung Dresden. Brühl bebaute sie prächtig und ließ einen Garten anlegen. Nach der Freigabe der „Brühlschen Herrlichkeiten“ für die Öffentlichkeit 1814 flanierte hier alles, was in Europa Rang und Namen hatte. Das brachte der Panorama-Promenade den Beinamen „Balkon Europas“ ein. Anstelle der Brühlschen Galerie steht seit 1897 die Kunsthochschule. Zeitgleich wich Brühls Bibliothek der Sekundogenitur für die Sammlungen des zweitgeborenen Prinzen und Brühls Palais machte 1900 dem Ständehaus (heute Oberlandesgericht) von Reichstags-Architekt Paul Wallot Platz. Auf der Terrasse ehrt eine Büste Ernst Rietschel, der als Schöpfer des Weimarer Goethe- Schiller-Denkmals einer der größten Bildhauer seiner Zeit war. Ein anderes Denkmal erinnert an Gottfried Semper, der in Dresden, Wien und Zürich Architekturgeschichte schrieb. Die vier Figuren an der großen Freitreppe sind Allegorien auf die Tageszeiten (1869).


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Balkon Europas Sekundogenitur Ständehaus Paul Wallot Ernst Rietschel

 

Entdeckertour Süd
(bitte auswählen)
Entdeckertour West
(bitte auswählen)
Entdeckertour Nord
(bitte auswählen)
Entdeckertour Ost
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: