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Blaues Wunder

Blaues Wunder im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Prominente Brücke zwischen
zwei Wohlfühl-Vierteln

Legende. Da die Dresdner gegen Neuerungen schon immer skeptisch waren, wurde auch der Bau einer neuen Elbbrücke zwischen Blasewitz und Loschwitz erst einmal abgelehnt. Die Begründung lautete auch damals schon, die Brücke zerschneide das Elbpanorama und mindere den Wohnwert der umliegenden Viertel. Nach 15 Jahren Streit einigte man sich endlich auf eine „filigrane”, steife Hängebrücke ohne Strompfeiler. Ob die Konstruktion auch tragen würde, blieb vorerst ungewiss. Wichtiger war, dass man die Zeichnungen für gelungen hielt, und so wurde losgebaut. Dass man das Kunstwerk auch benutzen konnte, glaubten die Dresdner allerdings dann doch erst nach einer Belastungsprobe. Dafür wurde 1893 alles aufgefahren, was die Stadt an schwerer Fahrzeugtechnik zu bieten hatte. Überzeugt war man allerdings erst, als eine Jäger-Kompanie im Gleichschritt aufmarschierte und die voll beladene Brücke munter auf und nieder schwingen ließ, ohne dass sie einstürzte. Dass die Brücke „Blaues Wunder“ heißt, weil sie sich mit der Zeit von grün nach blau verfärbte, ist eine Fremdenführer-Legende. Die Brücke war schon immer blau. Für ein Wunder hielt man sie, weil eine Brücke ohne Strompfeiler damals etwas Neues war.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Hängebrücke Belastungsprobe Strompfeiler Blasewitz Loschwitz

 

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