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Blasewitz

Blasewitz im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Größer, schöner, grüner als
andere deutsche Villenviertel

Grünes Paradies. In der zweiten Hälfte des 19. Jh. entdeckten die begüterten Dresdner, darunter viele reiche Ausländer, Blasewitz nicht nur als Sommerfrische, sie ließen sich hier auch ihre ständigen Wohnsitze bauen – prächtige Villen, jede mit einem eigenen kleinen Park. Dieses grüne Paradies wollte der Regierungsrat Arthur Willibald Königsheim 1867 der Nachwelt erhalten und legte mit der Gründung des Blasewitzer Waldparkvereins den Grundstein für die planmäßige Entwicklung eines der schönsten, grünsten und größten Villenviertel Deutschlands. Die Satzung schrieb damals vor, dass die Häuser maximal halb so breit sein durften wie das Grundstück und dass sie einen gebührenden Abstand zur Straße zu wahren hatten. Zu einer Besonderheit entwickelten sich dabei die teilweise noch heute erhaltenen Lauben auf den Grundstücks- Ecken, in denen man sonntags seinen Kaffee trank. Die meisten der ursprünglich 714 Villen wurden von namhaften deutschen Architekten gebaut. Bis heute lohnt deshalb ein Bummel durch die Gegend zwischen Königsheimplatz und Schillerplatz, Käthe-Kollwitz-Ufer und Barbarossaplatz. Während die Innenstadt im Bombenhagel versank, blieb hier ein Stück altes Dresden erhalten.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Königsheim Waldpark Villenviertel

 

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