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Altmarkt

Altmarkt im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Schauplatz für Frühlings-,
Herbst- und Striezelmarkt

Zu groß. Die bekanntesten Bilder vom Altmarkt zeigen Leichenberge auf Schienen-Rosten vor Ruinen. So wurden nach den Luftangriffen vom 13.2.1945 fast 7.000 Opfer eingeäschert. Heute ist der Altmarkt vor allem als Namensgeber der größten Shopping-Mall der Innenstadt, der Altmarkt-Galerie, ein Begriff. Der viel zu große Platz ist meistens leer und wird nur begangen, wenn eine Veranstaltung oder ein Markt darauf stattfinden. Gerade groß genug ist er nur für den Striezelmarkt im Advent – mit 2,5 Mio. Besuchern einer der beliebtesten deutschen Weihnachtsmärkte. Dann steht eine 14 m hohe Pyramide in der Mitte, ein tonnenschwerer Riesenstollen wird aufgeschnitten und an 250 Ständen kann man Holzschnitzkunst, Pflaumentoffel und Pulsnitzer Lebkuchen kaufen. Der historische Platz war nicht einmal halb so groß. Aufgeweitet wurde er erst mit dem kommunistischen Wiederaufbau für die Aufmärsche von 100.000 Werktätigen. Seine monumentale Bebauung im Osten und Westen zeugt noch immer vom Idealismus der Auftraggeber. Ihre Arbeiter sollten in Palästen wohnen, die die Tradition vor Ort mit der Moderne verbinden. Heute wollen die „Werktätigen“ vor allem Spaß. Den bietet die benachbarte Kneipenmeile Weiße Gasse.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Altmarkt-Galerie Striezelmarkt Pyramide Riesenstollen Pflaumentoffel

 

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